Hinter der Mannschaft von Land-Motorsport liegt ihr bisher schwierigstes Wochenende in der DTM 2026. Beim Gastspiel auf dem Lausitzring vom 19. bis 21. Juni fehlte es an der nötigen Pace für Top-Platzierungen. Punkte im Rennen am Sonntag waren das Maximum, was die dritte Saisonstation für das Team und Fahrer Bastian Buus bereithielt.
Bereits in den Trainings deutete sich an, dass es trotz intensiver Vorbereitungen keine leichte Aufgabe werden würde. Bastian Buus war in seinem Porsche 911 GT3 R nur wenige Zehntelsekunden langsamer als die Spitze, landete im Klassement aber trotzdem im Hinterfeld. Das erste Rennen, das der Däne von Startplatz 20 aufnehmen musste, endete aufgrund eines Ausrutschers im Nassen vorzeitig.
Auf den frühen Ausfall am Samstag folgte Schadensbegrenzung am Sonntag. Buus fand von Startposition 16 gut ins zweite Rennen des Wochenendes und überholte innerhalb der ersten Runden mehrere Gegner. Während der knapp einstündigen Renndauer fand sich der Däne immer wieder in Duellen im Mittelfeld wieder. Die Zielflagge sah er schlussendlich als Zwölfter.
Die vier Punkte am Sonntag haben aus Sicht von Christian Land symbolischen Wert. „Wir machen damit keinen großen Sprung in der Tabelle“, so der Teamchef. „Aber immerhin fahren wir nicht mit ganz leeren Händen nach Hause.“
Einen großen Anteil am Punkteresultat hatte die fehlerfreie Arbeit der Ingenieure und Boxencrew. So absolvierte das eingespielte Team die vorgeschriebenen Boxenstopps innerhalb von nur 7,0 und 6,9 Sekunden. Gerade in einer engen Rennserie wie der DTM kommt es enorm auf die Schnelligkeit beim Reifenwechsel an.
Eine neue Chance gibt es vom 3. bis 5. Juli. Vom technisch anspruchsvollen Lausitzring geht es dann auf die Straßen von Nürnberg. Dabei könnte der Norisring von seiner Charakteristik her nicht unterschiedlicher sein als die Strecke in der Lausitz.
- #29 Porsche 911 GT3 R
- #29 Porsche 911 GT3 R
- Christian Land & Bastian Buus
- #29 Porsche 911 GT3 R













