Das zweite Rennwochenende der DTM (22. bis 24. Mai) an der niederländischen Küste hätte ein erfolgreiches Wochenende für Land-Motorsport werden können. Am Samstag bewies Bastian Buus mit Rang vier im Qualifying, dass er die Pace für Top-Platzierungen hat. Doch am Ende wurde das Team auf dem Circuit Zandvoort nicht mit Punkten belohnt.
„Dieses Wochenende lief auf dem Papier alles andere als gut. Wir können aber trotzdem Positives mitnehmen“, so Teamchef Christian Land. „Wir haben gezeigt, dass wir die Pace für Top-Platzierungen haben und waren am Samstag der beste Porsche. Wichtig ist jetzt, diese Grundlage in gute Punkte umzumünzen.“
Dabei sah es am Samstag lange danach aus, dass die Mannschaft aus Niederdreisbach viele Zähler aus dem ersten Lauf in Zandvoort mitnehmen kann. Im Qualifying sicherte sich Buus Rang vier und war damit bester Porsche-Pilot im 911 GT3 R. Und auch im Rennen stellte der Däne sein fahrerisches Können eindrucksvoll unter Beweis.
Mit viel Kampfgeist verteidigte Buus seinen vierten Platz bis ins Ziel. Dabei beeindruckte der 22-Jährige die rund 39.500 Besucher vor Ort mit starken Manövern gegen Mercedes AMG-Pilot Jules Gounon. Mit Punkten belohnt wurde der Auftritt letztlich aber nicht: Eine nachträgliche Strafe aufgrund eines zu geringen Fahrzeuggewichts führte zur Disqualifikation.
Damit war das Motto für den Sonntag klar: Wiedergutmachung betreiben! „Unser Plan für das Rennen ist es, soweit nach vorn zu kommen wie möglich“, erklärte Buus in der Startaufstellung. „Wir wissen nach gestern, dass wir die Pace haben. Zwei Boxenstopps vergrößern außerdem die Möglichkeit, sich nach vorn zu schieben.“ Aus dem Vorhaben des Dänen wurde jedoch nichts. Ein Reifenschaden und daraus resultierende Schäden am Fahrzeug führten zum vorzeitigen Rennende.
- #29 Porsche 911 GT3 R
- #29 Porsche 911 GT3 R
- #29 Porsche 911 GT3 R
- Bastian Buus













